Ölmarkt unter Strom: Trump weist Iran Angebot zurück – Preise steigen kräftig
Die Spannungen im Nahen Osten treiben die Ölpreise zum Wochenstart deutlich nach oben. Nachdem US-Präsident Donald Trump den iranischen Verhandlungsvorschlag als «völlig inakzeptabel» ablehnte, wächst an den Märkten erneut die Sorge vor einer weiteren Eskalation rund um die Strasse von Hormus.
Zusätzliche Angriffe auf Schiffe in der Region, neue Sanktionen der USA gegen Irak sowie Produktionsausfälle in Libyen verschärfen die Lage weiter. Gleichzeitig bleibt die wichtige Schifffahrtsroute durch die Strasse von Hormus weitgehend blockiert, ein zentraler Risikofaktor für den globalen Ölhandel.
Die Futures an ICE und NYMEX reagierten mit kräftigen Aufschlägen:
- ICE Brent steigt auf über 105 Dollar je Barrel
- ICE Gasoil legt um rund 25 Dollar zu
- Heizölpreise im Inland ziehen ebenfalls spürbar an
Trotzdem bleibt die Grundstimmung am Ölmarkt vorerst bullish: Die geopolitische Risikoprämie steigt weiter, während Experten mittelfristig mit dauerhaft höheren Ölpreisen rechnen.